Datenschutz / Straßenverkehrsrecht / Verbraucherschutz /
Artikelnummer: 15030113
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VZBV WARNT VOR DATENSAMMELWUT IM AUTO
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) stellt das Grundsatzpapier „Freie Fahrt in der digitalen Mobilität“ vor. Darin fordert der Verband, Grundregeln für den Daten- und Verbraucherschutz bei der digitalen Mobilität aufzustellen. Die Akzeptanz der Verbraucher werde bei der digitalen Technik für das Auto davon abhängen, ob echte Transparenz und ein hohes Datenschutzniveau sichergestellt wird.
Bei allen Vorteilen, die die Digitalisierung in der Mobilität für Verbraucher in Zukunft bringen kann, hat diese Entwicklung auch ihren Preis. Das größte Risiko liegt darin, dass das Auto zu einer fahrenden Datensammelstelle wird. Schon heute gibt es viele neue Geschäftsmodelle, die auf Datensammlungen beruhen. Ein Beispiel: Telematik-Tarife der Kfz-Versicherungen. Geben Verbraucher Daten über ihr gutes Fahrverhalten preis, werden sie mit einer kleinen Kostenersparnis von der Versicherung belohnt. Doch solche Geschäftsmodelle bergen ein gesellschaftliches Risiko: Absolute Transparenz der Verbraucherinnen und Verbraucher kann zu ungleicher Behandlung bei Preisen und zur sozialen Ausgrenzung bei Verweigerung oder Falschverhalten führen.

Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband - PM vom 09.02.2015 von 09.02.2015
http://www.vzbv.de Externer Link
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