Niedersachsen / Strafrecht /
Artikelnummer: 14122820
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URTEIL WEGEN BRANDSERIE IN DER ELBMARSCH RECHTSKRÄFTIG!
Der Bundesgerichtshof hat das Rechtsmittel des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Lüneburg als unbegründet verworfen, weil die Überprüfung des Urteils aufgrund der Revisionsbegründung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.
Das Landgericht hatte den zu den Tatzeiten 17 Jahre alten Angeklagten nach einem Indizienprozess wegen schwerer Brandstiftung und Brandstiftung in jeweils drei Fällen zu einer einheitlichen Jugendstrafe von sechs Jahren verurteilt. Vorangegangen war eine äußerst schwierige Beweisaufnahme in der weit über 50 Zeugen gehört wurden, darunter mehrere Hundeführer der Polizei, die mit ihren Man-Trial-Hunden Geruchsspuren verfolgt hatten, die von dem Angeklagten stammten. Ferner wurden mehrere Sachverständige gehört. Das 130 Seiten umfassende Urteil des Landgerichts Lüneburg hat der Bundesgerichtshof bestätigt. Das Urteil ist damit rechtskräftig. Der Angeklagte wurde am 14.09.2013 von der Polizei festgenommen und befand sich seitdem nicht mehr auf freiem Fuß. Mit Rechtskraft des Strafurteils geht die Untersuchungshaft unmittelbar in den Vollzug der Jugendstrafe über.

Quelle: Landgericht Lüneburg - PM vom 11.12.2014 von 27.11.2014
http://www.landgericht-lueneburg.niedersachsen.de/ Externer Link
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