Bayern / Wettbewerbs- und Kartellrecht /
Artikelnummer: 14121448
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LANDGERICHT ULM HÄLT GUTSCHEINEINLÖSUNG VON MÜLLER MARKT FÜR RECHTMÄßIG
Das Landgericht Ulm hat eine Werbeaktion der Drogeriemarktkette Müller für zulässig angesehen, bei dem diese angeboten hatte, Gutscheine anderer Drogeriemärkte und Parfümerien einzulösen. Die Wettbewerbszentrale hatte diese Werbeaktion als gezielte Behinderung von Mitbewerbern beanstandet. Durch das gezielte Einsammeln der Gutscheinwerbung von anderen Anbietern würden deren Werbeaufwendungen zunichte gemacht und der Kunde quasi noch kurz vor dem Ladenlokal des Mitbewerbers abgefangen. Man mache sich nicht nur gezielt die Werbeaufwendungen anderer zu Nutze, sondern vernichte sie.
Bereits in der mündlichen Verhandlung hatte das Landgericht Ulm zwar angedeutet, dass es die Werbung „extrem ungern“ sehe, sie aber gerade noch für zulässig halte und diese Auffassung in dem Urteil bestätigt.

Quelle: Landgericht Ulm - PM Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs Frankfurt am Main e. V. vom 20.11.2014 von 20.11.2014
http://www.wettbewerbszentrale.de/ Externer Link
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