Bau- und Architektenrecht / Niedersachsen / Verwaltungsrecht /
Artikelnummer: 14112321
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STREIT UM BAUGENEHMIGUNG FÜR FLÜCHTLINGSWOHNHEIM IN HANNOVER-BOTHFELD
Das Verwaltungsgericht Hannover verhandelt die Klage einer Anwohnerin, die sich gegen die Erteilung einer Baugenehmigung für das Flüchtlingswohnheim in Bothfeld wendet.
Die Klägerin ist Eigentümerin eines Grundstücks, das in etwa 200 m Luftlinie von dem betroffenen Baugrundstück entfernt liegt. Sie macht geltend, die Baugenehmigung verletze sie in ihren Rechten. Die Landeshauptstadt Hannover als Baugenehmigungsbehörde habe zu Unrecht eine Befreiung von Festsetzungen des für den Bereich geltenden Bebauungsplans erteilt. Außerdem verletze die Erteilung der Baugenehmigung das sogenannte baurechtliche Rücksichtnahmegebot. Die Gefahren, die sich aus einem möglichen rechtsextremen Anschlag auf die Flüchtlingsunterkunft für Leib und Leben der Anwohner ergäben, begründeten eine unzumutbare Störung.

Quelle: Verwaltungsgericht Hannover - PM vom 13.10.2014 von 15.10.2014
http://www.verwaltungsgericht-hannover.niedersachsen.de/ Externer Link
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