Anlegerschutz /
Artikelnummer: 14101214
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HINWEIS EINER BANK AUF ZURÜCKGEFLOSSENE RÜCKVERGÜTUNGEN
Eine Bank, die einen Kunden im Rahmen der Anlageberatung nicht auf an sie zurückgeflossene Rückvergütungen hinweist, kann sich jedenfalls für die Zeit nach 1984 nicht auf einen unvermeidbaren Rechtsirrtum über Bestehen und Umfang einer entsprechenden Aufklärungspflicht berufen. Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden.
Ein Schadensersatzanspruch auf entgangene Anlagezinsen, der auf eine vor dem 1. Januar 2002 erfolgte Verletzung eines Kapitalanlageberatungsvertrags gestützt wird, unterliegt der kurzen Verjährung nach § 197 BGB in der bis zum 31. Dezember 2001 geltenden Fassung, so der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung weiter.

Quelle: Bundesgerichtshof von 15.07.2014
http://www.bundesgerichtshof.de/ Externer Link
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