Internetrecht / Telekommunikationsrecht /
Artikelnummer: 14101130
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FLÄCHENDECKEND SCHNELLE DRAHTLOSE BREITBANDVERBINDUNGEN DURCH NEUE NUTZUNG DER ULTRAHOCHFREQUENZEN
Europas Ultrahochfrequenzband (UHF) soll zukünftig für schnelle drahtlose Breitbandverbindungen genutzt werden. Das ist der Vorschlag der hochrangigen Expertengruppe unter der Leitung von Pascal Lamy. Der ehemalige EU-Kommissar hat den Bericht zur Nutzung des UHF-Bandes der für die Digitale Agenda zuständigen EU-Kommissarin Neelie Kroes vorgelegt.
Die neue Verwendung des Ultrahochfrequenzbands (700-Megahertz-Bands) soll bis 2020 (+/- zwei Jahre) umgesetzt werden. Mit diesem zeitlichen Vorlauf wollen die Experten für einen reibungslosen Übergang für den terrestrischen Rundfunk sorgen, der bisher diese Frequenzen genutzt hat. Neue Vorschriften für Frequenzbänder für drahtlose Mikrofone Die Europäische Kommission hat außerdem die neuen EU-Vorschriften für Frequenzbänder für drahtlose Mikrofone (PMSE -Programme Making and Special Events) veröffentlicht. Diese werden beispielsweise bei Sportveranstaltungen und Konzerten eingesetzt. Demnach werden für diese Mikrofone ab heute in den kommenden sechs Monaten mindestens 59 MHz an Frequenzen zur Verfügung gestellt. Bestandsaufnahme der Frequenznutzung Der Bericht über die EU-weite Bestandsaufnahme der Frequenznutzung, den die EU-Kommission ebenfalls veröffentlicht hat, zeigt, dass die ständig wachsende Nachfrage nach Frequenzen nur durch eine effizientere Nutzung gedeckt werden kann. Dazu gehören beispielsweise die gemeinsame Nutzung von Funkfrequenzen oder eine stärkere Harmonisierung, die Investitionen in effizientere Technik begünstigt.

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland - PM vom 01.09.2014 von 10.09.2014
http://ec.europa.eu/deutschland/ Externer Link
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