Urheber- und Medienrecht /
Artikelnummer: 14092844
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GVK UND VPRT VERSTÄNDIGEN SICH AUF EINHEITLICHE KENNZEICHNUNG VON SCRIPTED-REALITY-FORMATEN
In gemeinsamen Gesprächen haben die Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) der Landesmedienanstalten und private Fernsehveranstalter Leitlinien für die Kennzeichnung und deren Wahrnehmbarkeit bei eigenproduzierten Scripted-Reality-Formaten entwickelt. Ziel ist, den Zuschauern sender- und formatübergreifend eine einheitliche Transparenz und Orientierung zu ermöglichen.
Hierzu enthalten die freiwilligen Verhaltensgrundsätze sowohl Module zur Formulierung der Kennzeichnungshinweise als auch zur Wahrnehmbarkeit hinsichtlich Platzierung und Lesbarkeit. Die Sender sollen jeweils für das betreffende Format verantwortungsbewusst die passende Formulierung und Platzierung auswählen. Die Umsetzung der einheitlicheren Kennzeichnungsgestaltung erfolgt ab sofort bei allen neu produzierten Sendungen. Die Sender werden daher in Kürze mit der Anpassung ihrer Formatdesigns beginnen. Der VPRT und die GVK verbinden mit den Verhaltensgrundsätzen und der verabredeten einheitlicheren Kennzeichnung die Erwartung, dass die in der Öffentlichkeit bisweilen unausgewogen geführte Debatte versachlicht werde.

Quelle: Gremienvorsitzendenkonferenz der Landesmedienanstalten - PM 08/2014 vom 19.09.2014 von 19.09.2014
http://www.die-medienanstalten.de/ Externer Link
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