Internetrecht / Telekommunikationsrecht /
Artikelnummer: 14090731
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BUNDESNETZAGENTUR VERÖFFENTLICHT VORSCHLAG FÜR NEUE MOBILFUNKTERMINIERUNGSENTGELTE
Die Bundesnetzagentur hat einen Vorschlag für neue Mobilfunkterminierungsentgelte in den nächsten zwei Jahren veröffentlicht. Danach ist vorgesehen, dass die deutschen Mobilfunknetzbetreiber für die Zustellung von Anrufen in ihren Mobilfunknetzen, die sog. Mobilfunkterminierung, statt bisher 1,79 ct/min ab dem 1. Dezember 2014 jeweils 1,72 ct/min berechnen dürfen. In einem zweiten Schritt soll das Entgelt ab dem 1. Dezember 2015 noch einmal sinken auf dann 1,66 ct/min für den Zeitraum bis Ende November 2016.
ür die Ermittlung der maßgeblichen Kosten der effizienten Leistungsbereitstellung hat die Bundesnetzagentur wie in der vorangegangenen Genehmigungsrunde auch dieses Mal wieder auf das Analytische Kostenmodell für das Mobilfunknetz des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK), Bad Honnef, zurückgegriffen. Die Entscheidungsentwürfe sind seit heute auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur www.bundesnetzagentur.de zur nationalen Konsultation veröffentlicht. Für interessierte Parteien besteht Gelegenheit, bis zum 1. Oktober 2014 schriftlich dazu Stellung zu nehmen. Anschließend werden die Entscheidungsentwürfe der EU-Kommission und den nationalen Regulierungsbehörden der übrigen EU-Mitgliedstaaten übermittelt, die dann innerhalb eines Monats Stellungnahmen abgeben können. Sofern die EU-Kommission keine ernsthaften Bedenken gegen den Vorschlag der Bundesnetzagentur äußert, können die Entgelte rechtzeitig ab dem 1. Dezember 2014 endgültig in Kraft treten. Andernfalls könnten die neuen Entgelte zunächst vorläufig genehmigt werden.

Quelle: Bundesnetzagentur - PM vom 03.09.2014 von 03.09.2014
http://www.bundesnetzagentur.de Externer Link
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