Sachsen / Strafrecht /
Artikelnummer: 14083124
Trennlinien
STRAFVERFAHREN WEGEN UNERLAUBTER EINFUHR UND UNERLAUBTEM HANDELTREIBEN MIT BETÄUBUNGSMITTELN
Die Staatsanwaltschaft wirft vor dem Landgericht Görlitz einem 25jährigen Auszubildenden aus Hoyerswerda u.a. vor, an verschiedenen Orten in Hoyerswerda während des Jahres 2013 in zahlreichen Fällen Haschisch, Marihuana, Ekstasy-Pillen und Crystal gehandelt zu haben.
Er soll außerdem am 14.03.2014 in Tschechien knapp 350 g Crystal eingekauft haben. Da der Angeklagte nicht über eine Fahrerlaubnis verfügte, habe ihn die 26-jährige, aus Lauchhammer stammende, ebenfalls angeklagte Auszubildende dort hingefahren. In der gemeinsamen Wohnung der Angeklagten in Hoyerswerda stellte die Polizei weitere Betäubungsmittel fest, die zum gewinnbringenden Verkauf bestimmt gewesen seien. Dort hätte der Kläger auch mehrere unter das Waffengesetz fallende Gegenstände aufbewahrt zu dem Zweck, sie auch gegen Menschen einzusetzen. Die Angeklagte hätte in der Wohnung in einer Tasche ebenfalls ein Butterfly-Messer aufbewahrt. Der mehrfach vorbestrafte Angeklagte äußerte sich zu den Vorwürfen nicht. Er befindet sich seit dem 14.03.2014 in Untersuchungshaft. Die zweimalig vorbestrafte Angeklagte streitet ihre Beteiligung an der Einfuhr ab. Ansonsten äußerte sie sich zu den Vorwürfen ebenfalls nicht.

Quelle: Landgericht Görlitz - PM 28/2014 von 10.09.2014
http://www.justiz.sachsen.de/lggr/ Externer Link
ArtikelübersichtFacebookNach oben