Internetrecht / Telekommunikationsrecht /
Artikelnummer: 14082413
Trennlinien
PRAKTISCHE UNTERSTÜTZUNG FÜR LOKALEN BREITBANDAUSBAU
Die EU-Kommission bietet lokalen, regionalen und nationalen Stellen konkrete Hilfe beim Breitbandausbau an. So können sich beispielsweise Städte und lokale Breitband-Partnerschaften bei Finanzierungsfragen und der Ausarbeitung von Geschäftsmodellen von Experten beraten lassen.
Alle lokalen, regionalen und nationalen Stellen sind aufgefordert, der Europäischen Kommission ihre Konzepte und Pläne für Breitbandprojekte vorzulegen. Die Anträge müssen bis zum 15. Oktober 2014 eingehen. Die besten Konzepte werden von der Kommission mit einem „Siegel“ prämiert und erhalten Zugang zu weitergehender Unterstützung. Die EU-Kommission bewertet die lokalen Pläne individuell und lotet finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten aus. In Zusammenarbeit mit der Weltbank bieten Experten der EU-Kommission zudem eine Beratung für die Ausarbeitung von Geschäftsmodellen an. Für die Beantragung rechtskonformer staatlicher Beihilfen für den Breitbandausbau gibt es jetzt ein Handbuch der Kommission. Außerdem stellt die Kommission der Europäischen Investitionsbank Startkapital zur Verfügung, damit diese Breitbandprojekte maßgeschneidert unterstützen kann. Finanzielle Hilfen für Breitbandinvestitionen sind auch über die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds möglich. Deutschland erhält daraus von 2014 bis 2020 insgesamt 19,235 Mrd. Euro.

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland - PM vom 10.07.2014 von 10.07.2014
http://ec.europa.eu/deutschland/ Externer Link
ArtikelübersichtFacebookNach oben