Arbeitsrecht / Hessen /
Artikelnummer: 14082308
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ÜBERRASCHENDE WENDE IN DEN KÜNDIGUNGSSCHUTZPROZESSEN DER 4 LEITENDEN MITARBEITER GEGEN DIE DEUTSCHE BANK AG
Die Parteien einigen sich vor dem Hessischen Landesarbeitsgericht auf ein Güterichterverfahren.
Nach Erörterung der Sach- und Rechtslage nahmen die Parteien die Anregung der Vorsitzenden auf und vereinbarten, die Kündigungsschutzprozesse zunächst nicht weiter im streitigen Verfahren zu betreiben, sondern ein Güterichterverfahren durchzuführen. Das Güterichterverfahren vor einem nicht entscheidungsbefugten Richter gibt den Parteien die Möglichkeit, ihren Prozess nochmals zeitnah unter Ausschluss der Öffentlichkeit zur erörtern und zu einer einvernehmlichen Lösung zu finden. Gelingt dies, ist der Rechtsstreit beendet. Gelingt dies nicht, wird das streitige Verfahren fortgesetzt. In den vorliegenden Kündigungsschutzprozessen geht es um die Frage, ob die gekündigten Mitarbeiter der Deutschen Bank AG Vertragspflichten verletzt haben bei ihrer Kommunikation mit Derivatehändlern des eigenen Hauses vor Weitergabe ermittelter Referenzzinssätze an die Berechnungsstelle für EURIBOR und LIBOR.

Quelle: Hessisches Landesarbeitsgericht - PM 04/14 vom 18.07.2014 von 18.07.2014
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