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Artikelnummer: 14081054
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KLAGE EINER ÄRZTIN GEGEN ENTZUG DES DOKTORTITELS BLEIBT OHNE ERFOLG
Das Verwaltungsgericht Regensburg hat die Klage einer Zahnärztin gegen den Entzug des Doktorgrades durch die Universität Regensburg abgewiesen
Nach Auffassung der Richter hat die klagende Ärztin in ihrer Dissertation in erheblichem Umfang Inhalte aus der Dissertation ihres Ehemannes übernommen, ohne auf diese Quelle in ihrer Arbeit ausreichend hinzuweisen. Eine von der Promotionsordnung geforderte selbstständige wissenschaftliche Leistung liege daher nicht vor. Die Klägerin promovierte mit ihrer Arbeit an der Universität Regensburg im Jahr 2006 zum Doktor der Zahnheilkunde. Der als Transplantationschirurg tätige Ehemann hat-te für seine Arbeit bereits im Jahr 2005 ebenfalls von der Universität Regensburg den Doktorgrad verliehen bekommen. Beide Arbeiten befassten sich mit dem Hepatozel-lulären Karzinom (Leberzellkarzinom). Die Universität Regensburg hatte die ursprünglich mit „cum laude (3)“ bewertete Promotionsprüfung der Klägerin mit Bescheid vom 17. Dezember 2012 nachträglich für nicht bestanden erklärt und die Verleihung des Doktorgrades zurückgenommen. Sowohl der dagegen zunächst erhobene Widerspruch als nun auch die dagegen gerichtete Klage blieben erfolglos. Damit verliert die Klägerin das Recht, den Doktortitel zu führen. Ihre Zulassung als Zahnärztin war hingegen nicht Gegenstand des Verfahrens.

Quelle: Bayerisches Verwaltungsgericht Regensburg - PM vom 31.07.2014 von 31.07.2014
http://www.vgh.bayern.de/vgregensburg/ Externer Link
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