Niedersachsen / Strafrecht /
Artikelnummer: 14080333
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VERFAHREN WEGEN MUTMAßLICHER BEAMTENBELEIDIGUNG UND WIDERSTANDS GEGEN VOLLSTRECKUNGSBEAMTE BEI POLIZEIEINSATZ WEGEN HÄUSLICHER GEWALT
Das Amtsgericht Hannover verhandelt ein Verfahren wegen des Vorwurfs des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, u.a..
Am 11.01.2014 soll es in der Wohnung der ehemaligen Lebensgefährtin des Angeklagten zu einem Polizeieinsatz wegen häuslicher Gewalt gekommen sein. In der Vergangenheit soll es bereits häufiger zu derartigen Polizeieinsätzen gekommen sein. Als die Polizisten den Angeklagten aufgefordert hätten, die Wohnung zu verlassen, habe sich dieser im Kinderzimmer verbarrikadiert und sich so gegen die Zimmertür gestemmt, dass die zwei eingesetzten Beamten die Tür nicht hätten öffnen können. Erst nach dem Hinzukommen weiterer zwei Polizisten habe man die Tür öffnen und den Angeklagten überwältigen können. Beim Anlegen der Handfesseln habe der Angeklagte um sich getreten und geschlagen und die Polizisten als „Scheißbullen", welche sich „verpissen" sollen, betitelt.

Quelle: Amtsgericht Hannover - PM vom 22.07.2014 von 16.10.2014
http://www.amtsgericht-hannover.niedersachsen.de/ Externer Link
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