Niedersachsen / Strafrecht /
Artikelnummer: 14080332
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VERFAHREN WEGEN MUTMAßLICHEM KONTOBETRUG
Das Amtsgericht -Jugendgericht- Hannover verhandelt derzeit ein Verfahren wegen des Vorwurfs des Betruges. Die Angeklagte soll ihr Konto für einen Geschädigten zur Entgegennahme von Überweisungen zur Verfügung gestellt haben.
Am 29.11.2013 soll sie dem Geschädigten um 17:15 Uhr eine SMS geschickt und ihm mitgeteilt haben, seinen Arbeitslohn i. H. v. 1000 €, der ihrem Konto gutgeschrieben worden sein soll, absprachegemäß abgehoben und in seinen Briefkasten geworfen zu haben. Im Vertrauen auf die Richtigkeit dieser Angaben soll der Geschädigte die Forderung gegenüber der Angeklagten nicht weiter geltend gemacht haben, da er davon ausgegangen sei, dass ihm das Geld aus dem Briekasten entwendet worden sei. Tatsächlich soll die Angeklagte das Geld jedoch für sich verwendet und damit u.a. ihre Mietkaution und eine Tierarztrechnung gezahlt haben.

Quelle: Amtsgericht Hannover - PM vom 03.07.2014 von 17.07.2014
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