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Artikelnummer: 14070636
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EU-STAATEN SOLLEN POTENZIAL VON 'BIG DATA' NUTZEN - EU-KOMMISSION UNTERBREITET LÖSUNGSVORSCHLÄGE
1,7 Trillionen Bytes an Daten werden pro Minute in der Welt generiert – und der Umfang der Daten, die heute erhoben und ausgewertet werden, nimmt stetig zu. Die EU-Kommission hat deshalb Lösungen vorgeschlagen, wie die EU das Potential der Datenmassen ("Big Data") besser nutzen kann.
Bei den öffentlichen Konsultationen zu Big Data wurden folgende Probleme ermittelt: - ein Mangel an grenzüberschreitender Koordinierung - unzureichende Infrastruktur und zu geringe Finanzierungsmöglichkeiten - ein Mangel an Datenexperten und –kompetenzen - zersplitterte, zu komplexe rechtliche Rahmenbedingungen Wichtigste heute vorgestellte konkrete Lösungsvorschläge: - Eine öffentlich-private Partnerschaft, die revolutionäre Big-Data-Projekte u. a. in der personalisierten Medizin und der Nahrungsmittellogistik finanziert - Schaffung eines Inkubators für offene Daten (im Rahmen des Forschungsprogramms Horizont 2020), um KMU zu helfen, datengesteuerte Lieferketten aufzubauen und das Cloud Computing intensiver zu nutzen - neue Vorschriften über das Eigentum an Daten und die Haftung für die Bereitstellung von Daten bei Daten, die im „Internet der Dinge“ erfasst werden (Maschine-Maschine-Kommunikation) - Aufstellung von Normen für Daten und Ermittlung potenzieller Defizite - Einrichtung von Exzellenzzentren für Hochleistungsrechnen zur Erhöhung der Anzahl der Datenspezialisten in Europa - Schaffung eines Netzes von Rechenzentren in verschiedenen Mitgliedstaaten

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland - PM vom 02.07.2014 von 02.07.2014
http://ec.europa.eu/deutschland/ Externer Link
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