Sachsen / Strafrecht /
Artikelnummer: 14062918
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MISSGLÜCKTER AUFBRUCH EINES BANKAUTOMATEN
Die Staatsanwaltschaft wirft drei in Berlin wohnenden Deutschen, einem 53jährigen, einem 48jährigen und einem 37jährigen versuchen Einbruchsdiebstahl und Raub mit gefährlicher Körperverletzung vor.
Die Angeklagten sollen am 07.11.2010 gegen 2.40 Uhr in den Sparkassenpavillon in Lauta, OT Torno, eingebrochen sein, um den dort befindlichen Geldautomaten aufzuschweißen. Sie sollen vor gehabt haben, die Geldkassetten mit ca. 150.000,- € Bargeld zu entwenden. Gegen 5.10 Uhr seien sie gestört worden durch einen Wachschutzmitarbeiter. Sie hätten den flüchtenden Wachmann verfolgt und einer der Angeklagten habe ihn niedergeschlagen. Danach hätten die beiden anderen den Wachmann durchsucht und ihm ein Mobiltelefon und einen Schlüsselbund entwendet. Dann seien sie vor der eintreffenden Polizei geflüchtet. Alle Angeklagten sind – teilweise einschlägig - vorbestraft. Die beiden jüngeren verbüßten bereits Haftstrafen. Sie haben sich bisher nicht geäußert.

Quelle: Landgericht Görlitz - PM 15/2014 vom 20.06.2014 von 20.06.2014
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