Handels- und Gesellschaftsrecht / Steuerrecht /
Artikelnummer: 14062910
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EU-KOMMISSION PRÜFT STEUERPRAXIS VON APPLE, STARBUCKS UND FIAT FINANCE AND TRADE
Die Europäische Kommission prüft, ob Entscheide der Steuerbehörden in Irland, den Niederlanden und Luxemburg über die von den Unternehmen Apple, Starbucks und Fiat Finance and Trade zu entrichtende Körperschaftsteuer mit den EU-Vorschriften für staatliche Beihilfen in Einklang stehen.
Die Europäische Kommission hat daher eine eingehende Untersuchung wegen staatlicher Beihilfen eingeleitet. Medienberichten zufolge haben einige Unternehmen durch Steuerentscheide der nationalen Behörden beträchtliche Steuervergünstigungen erhalten. Um gleiche Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten, prüft die Kommission, ob bestimmte Steuerpraktiken einiger Mitgliedstaaten im Zusammenhang mit der aggressiven Steuerplanung multinationaler Unternehmen mit den EU-Vorschriften für staatliche Beihilfen in Einklang stehen. Eine Reihe von multinationalen Unternehmen wenden Steuerplanungsstrategien an, um ihre Gesamtsteuerbelastung zu verringern. Sie nutzen dabei die formalen Besonderheiten der Steuersysteme aus und können ihre Steuerschuld tatsächlich erheblich vermindern. Diese aggressive Steuerplanung höhlt die Besteuerungsgrundlagen der Mitgliedstaaten, die sich finanziell ohnehin in einer schwierigen Lage befinden, aus.

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland - PM vom 11.06.2014 von 11.06.2014
http://ec.europa.eu/deutschland/ Externer Link
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