Urheber- und Medienrecht /
Artikelnummer: 14061532
Trennlinien
HÖHE DER GELDENTSCHÄDIGUNG BEI PERSÖNLICHKEITSRECHTSVERLETZUNG IM INTERNET
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass eine Geldentschädigung wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch eine Internetveröffentlichung nicht generell höher oder niedriger zu bemessen ist als eine Entschädigung wegen eines Artikels in den Print-Medien.
Die Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts könne dabei demjenigen, der persönlichkeitsrechtsverletzende eigene Inhalte im Internet zum Abruf bereit hält, auch insoweit zuzurechnen sein, als sie erst durch die Weiterverbreitung des Ursprungsbeitrags durch Dritte im Internet entstanden ist.

Quelle: Bundesgerichtshof von 17.12.2013
http://www.bundesgerichtshof.de/ Externer Link
ArtikelübersichtFacebookNach oben