Niedersachsen / Strafrecht / Straßenverkehrsrecht /
Artikelnummer: 14061528
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VERFAHREN WEGEN KÖRPERVERLETZUNG, NÖTIGUNG, GEFÄHRLICHEM EINGRIFF IN DEN STRAßENVERKEHR UND UNFALLFLUCHT
Das Amtsgericht Hannover verhandelt über den Vorwurf der Körperverletzung, Nötigung, gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr und Unfallflucht.
Der Angeklagte soll am 19.2.2014 gegen 11:55 Uhr seinen BMW auf einem Parkplatz des Nds. Landtags abgestellt haben. Als er von dem zuständigen Mitarbeiter des Landtags darauf angesprochen und hingewiesen worden sei, dass die Polizei bereits benachrichtigt sei, habe er sich schnell in sein Fahrzeug gesetzt und versucht, den Hof zu verlassen. Der zuständige Mitarbeiter habe nun versucht, das Einfahrtstor zu schließen. Der Angeklagte sei jedoch auf ihn zugefahren und habe ihn auch angefahren, um ihn zu zwingen zur Seite zu gehen. Der Angeklagte sei nun in die Leinstraße eingebogen, ohne auf den vorfahrtsberechtigten Verkehr zu achten. Hierdurch sei ein anderer Verkehrsteilnehmer zu einem erheblichen Abbremsen gezwungen worden. Nunmehr habe der Angeklagte mit hoher Geschwindigkeit schlingernd die Leinstraße Richtung Landtag befahren, wo gerade die Kultusministerin Heiligenstadt und eine Mitarbeiterin die Straße überquert hätten. Der Angeklagte habe dennoch die Geschwindigkeit nicht reduziert, so dass beide Geschädigte gezwungen gewesen seien, die Straße zur Vermeidung eines folgenschweren Unfalls beschleunigt zu verlassen.

Quelle: Amtsgericht Hannover - PM vom 02.06.2014 von 02.06.2014
http://www.amtsgericht-hannover.niedersachsen.de/ Externer Link
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