Niedersachsen / Strafrecht /
Artikelnummer: 14052530
Trennlinien
URTEIL GEGEN ROBERT K. WEGEN GEFÄHRLICHER KÖRPERVERLETZUNG IN UELZEN RECHTSKRÄFTIG
Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Angeklagten Robert K. aus Uelzen gegen ein Urteil des Landgerichts Lüneburg vom 21.11.2013 als unbegründet verworfen. Denn die Überprüfung des Urteils aufgrund der Revisionsbegründung habe keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben.
Die Staatsanwaltschaft hatte dem Angeklagten vorgeworfen, im Juli 2011 in der Innenstadt von Uelzen einen bereits schwer verletzt am Boden liegenden Mann getreten zu haben. Das Landgericht verurteilte ihn deswegen im April 2012 wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten. Auf die Revision des Angeklagten hob der Bundesgerichtshof das Urteil auf und verwies die Sache zur erneuten Verhandlung an eine andere Kammer des Landgerichts Lüneburg zurück, weil das Geständnis des Angeklagten gegenüber einer Untersuchungsrichterin aus Rechtsgründen nicht verwertbar sei. Nach einer umfangreichen Beweisaufnahme verurteilte die 2. große Jugendkammer den Angeklagten jedoch im November 2013 erneut wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten. Dieses Urteil hat der Bundesgerichtshof jetzt bestätigt. Die Sache ist damit rechtskräftig.

Quelle: Landgericht Lüneburg - PM 16/14 vom 20.05.2014 von 29.04.2014
http://www.landgericht-lueneburg.niedersachsen.de/ Externer Link
ArtikelübersichtFacebookNach oben