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Artikelnummer: 14051110
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WERBUNG MIT KOSTENLOSER SCHÄTZUNG NICHT UNLAUTER
Nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs verstößt die Werbung eines Edelmetallankäufers mit dem Hinweis "kostenlose Schätzung" nicht als "Werbung mit einer Selbstverständlichkeit" gegen das Irreführungsverbot des UWG.
Der Bundesgerichtshof hat in seiner Entescheidung angenommen, die streitgegenständliche Anzeige enthalte keine irreführende Werbung mit Selbstverständlichkeiten. Die freiwillige Sonderleistung des Edelmetallankäufers, das kostenlose Schätzen der zum Kauf angebotenen Edelmetalle, beziehe sich weder auf eine Eigenschaft der angebotenen Leistung, die dieser wesensmäßig und deshalb selbstverständlich sei, noch auf einen gesetzlich vorgeschriebenen und daher für alle gleichartigen Leistungsangebote geltenden Umstand.

Quelle: Bundesgerichtshof von 28.11.2013
http://www.bundesgerichtshof.de/ Externer Link
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