Agenturrecht / Urheber- und Medienrecht /
Artikelnummer: 14050353
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VIRTUELLE PRODUKTPLATZIERUNG: MEDIENANSTALTEN FASSEN BESCHLUSS ZU RTL2
Die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Medienanstalten (ZAK) hat erstmals eine Entscheidung über die sogenannte virtuelle Produktplatzierung in Fernsehsendungen getroffen. Im vorliegenden Fall, dem Sendeformat „Berlin–Tag & Nacht“ bei RTL2 (ausgestrahlt im Februar 2013), ging es um eine nachträglich eingefügte virtuelle Platzierung eines Kinoplakats für den Film „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“, der zeitgleich Premiere hatte.
Die Kommission stellte in ihrer Sitzung in München fest, dass es sich bei der fünfzehnsekündigen Sequenz nicht um einen Verstoß gegen Werberichtlinien handelt. Im vorliegenden Fall sei das Kinoplakat so in den Ablauf eingebettet gewesen, dass es nicht künstlich und erzwungen, sondern handlungskonform erscheint..

Quelle: Kommission für Zulassung und Aufsicht der Medienanstalten - PM vom 15.04.2014 von 15.04.2014
http://www.die-medienanstalten.de/ Externer Link
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