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Artikelnummer: 14050345
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GESUNDHEIT VIA SMARTPHONE? EU-KOMMISSION WILL POTENZIAL MOBILER GESUNDHEITSDIENSTE ERSCHLIEßEN
Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Konsultation zu mobilen Gesundheitsdiensten (mHealth) eröffnet. Sie möchte wissen, wie der Einsatz mobiler Geräte und Dienste zu Gesundheit und Wohlergehen der europäischen Bürger beitragen kann. Alle Interessenten können ihre Sicht zu Chancen und Herausforderungen darstellen, die beispielsweise am Körper getragene Sensoren und Gesundheits-Apps auf Smartphones und Tablets bieten.
Bisher gibt es auf den Plattformen der großen Anbieter etwa 100.000 mHealth-Apps. Die 20 am weitesten verbreiteten sind weltweit schon 231 Millionen Mal heruntergeladen worden. Das Spektrum reicht von Einnahme-Erinnerungen für Medikamente über Stressmanagement bis zu Programmen, die bei der Steuerung von Insulin-Pumpen helfen können. Bei der nun eröffneten Konsultation liegt neben dem unternehmerischen Potenzial daher auch ein Fokus auf Sicherheitsfragen. Auch wegen der Nutzung der von ihnen produzierten Daten gibt es Bedenken. Verbraucher und Patientenverbände, Angehörige der Gesundheitsberufe, Gesundheitseinrichtungen, Behörden, App-Entwickler, Telekommunikationsanbieter, Mobilgerätehersteller, Privatpersonen und alle sonstigen Interessenten sind aufgerufen, bis zum 3. Juli 2014 auf die Konsultation zu antworten. Die Kommission wird im vierten Quartal 2014 eine Zusammenfassung der eingegangenen Stellungnahmen veröffentlichen. Mögliche Politikmaßnahmen können dann voraussichtlich im Jahr 2015 folgen.

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland - PM vom 10.04.2014 von 10.04.2014
http://ec.europa.eu/deutschland/ Externer Link
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