Verbraucherschutz / Wettbewerbs- und Kartellrecht /
Artikelnummer: 14030251
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IMMER MEHR BÜRGER SUCHEN RAT BEI EU-VERBRAUCHERZENTREN
Das Netz der Europäischen Verbraucherzentren (EVZ) hat im Jahr 2013 EU-weit über 80 000 Anfragen europäischer Bürgerinnen und Bürger bearbeitet. Dies entspricht einer Steigerung um 11 Prozent gegenüber 2012.
Von den 80 272 Verbraucheranliegen waren 32 522 Beschwerden; deren Zahl lag damit um 9 Prozent höher als 2012. Dank der Beratung durch das EVZ-Netz konnten zwei Dritteln zugunsten der Verbraucher gelöst werden. Etwa ein Drittel der Beschwerden betraf den Verkehrsbereich. Der größte Anteil entfiel hier auf den Luftverkehr (18,3 Prozent); zugleich nimmt die Zahl der Beschwerden im Zusammen¬hang mit Mietwagen kontinuierlich zu. Anlass zu weiteren Beschwerden waren vor allem Haushaltsgeräte, Probleme beim Ticketkauf für Sport- und Kulturveranstaltungen sowie Teilnutzungsverträge (Timesharing). Etwas mehr als 15 Prozent der festgestellten Probleme betrafen Waren, die nicht geliefert oder Dienstleistungen, die nicht erbracht wurden. Bei 12 Prozent der Beschwerden ging es um Mängel beim Abschluss des Kaufvertrags. Dass sich mehr Verbraucher und Verbraucherinnen an ein EVZ gewandt haben, hat verschiedene Gründe: Sie kennen ihre Rechte besser, und zugleich wissen immer mehr Verbraucher von der Existenz des EVZ-Netzes; außerdem kaufen bzw. bestellen sie häufiger in anderen Ländern, und sie suchen – gerade angesichts der aktuellen „Krise“ – verstärkt nach den günstigsten Angeboten.

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland - PM vom 19.02.2014 von 19.02.2014
http://ec.europa.eu/deutschland/ Externer Link
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