Internetrecht / Telekommunikationsrecht /
Artikelnummer: 14022340
Trennlinien
EU-KOMMISSION WILL VERWALTUNG DES INTERNETS REFORMIEREN
Die EU-Kommission hat ihr Konzept für eine grundlegende Reform vorgestellt, wie das weltweite Internet in Zukunft organisiert und verwaltet werden soll. Sie fordert einen klaren Zeitplan, um die bisher in den USA angesiedelte Vergabe der Domänennamen und IP-Adressen zu globalisieren.
Bisher koordiniert die in den USA angesiedelte Organisation ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) die Vergabe der Domänennamen und teilt die IP-Adressen zu. Die EU-Kommission strebt an, dass eine internationale Beobachtungsstelle für Internet-Politik als Online-Plattform in der Internet-Politik für mehr Transparenz sorgen soll. Außerdem will die Kommission Lösungen für widersprüchliche nationale Rechtsvorschriften finden. Die Europäische Kommission unterstützt nachdrücklich ein multilaterales und partizipatives Governance-Modell für das Internet, das auf der vollen Einbeziehung aller wichtigen Akteure und Organisationen beruht. Die Mitteilung legt den Grundstein für eine gemeinsame europäische Position in weltweiten Verhandlungen, wie z. B. der Tagung Netmundial in São Paulo, Brasilien (April 2014), dem Internet-Governance-Forum (Ende August) und der hochrangigen ICANN-Tagung. Dieses Verhandlungskonzept wird nun mit dem Europäischen Parlament und dem Rat weiter ausgearbeitet.

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland - PM vom 12.02.2014 von 12.02.2014
http://ec.europa.eu/deutschland/ Externer Link
ArtikelübersichtFacebookNach oben