Niedersachsen / Strafrecht /
Artikelnummer: 14020935
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NEUE ERKENNTNISSE ZUM VORFALL IN DER SCHÄFERKASERNE BÜCKEBURG IN DER NACHT VOM 22. AUF DEN 23. JANUAR 2014
Betroffene Soldatin widerruft Aussage.
Am 23.01.2014 hatte die Bundeswehr der Polizei in Bückeburg mitgeteilt, dass es in der Schäferkaserne möglicherweise zu einer Straftat mit sexuellem Hintergrund gekommen sei. Die betroffene Soldatin wurde daraufhin unverzüglich polizeilich vernommen. Auf Grundlage ihrer Schilderung wurde von der Staatsanwaltschaft Bückeburg ein Verfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts der sexuellen Nötigung und Körperverletzung eingeleitet. Im Rahmen einer polizeilichen Nachvernehmung am 04.02.2014 durch Beamte des Fachkommissariats 1 der PI Nienburg/Schaumburg hat die betroffene Soldatin nunmehr eingeräumt, dass sich der von ihr behauptete Vorfall nicht zugetragen hat. Nach ihrer jetzigen Aussage hat es weder einen sexuellen Übergriff noch eine Körperverletzung zu ihrem Nachteil gegeben. Über die Motivlage für ihre ursprüngliche Schilderung können zurzeit keine Angaben gemacht werden. Die Soldatin befindet sich in der Obhut der Bundeswehr. Die Staatsanwaltschaft wird nach Eingang der Akte die Einstellung des Verfahrens gegen „Unbekannt" sowie die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen die Soldatin wegen Vortäuschens einer Straftat prüfen.

Quelle: Staatsanwaltschaft Bückeburg - PM vom 05.02.2014 von 05.02.2014
http://www.staatsanwaltschaften.niedersachsen.de Externer Link
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