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Artikelnummer: 14020930
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VERFAHREN WEGEN MUTMAßLICHER GELDWÄSCHE
Das Amtsgericht Hannover verhandelt über den Vorwurf der Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte. Der Angeklagte soll zwischen dem 7.6. und 8.6.2012 auf Bitten eines ihm nur aus eMail Korrespondenz bekannten Vortäters zum Empfang einer Überweisung zur Verfügung gestellt zu haben, die der Vortäter durch einen gewerbsmäßig begangenen Betrug erhalten habe.
Am 7.6.2012 habe der Angeklagte so auf seinem Konto 20.000 € erhalten und am Folgetag 18.138,50 € an ein Konto in Dubai überwiesen. Der Angeklagte habe in Kenntnis des Betruges gehandelt, da der Vortäter ihm in Aussicht gestellt habe, an einem Millionenvermögen teilhaben zu können. Das Amtsgericht Hannover hat einen Strafbefehl über 40 Tagessätze zu 80 € erlassen, hiergegen hat der Angeklagte Einspruch erhoben.

Quelle: Amtsgericht Hannover - PM vom 28.01.2014 von 05.02.2014
http://www.amtsgericht-hannover.niedersachsen.de/ Externer Link
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