Sachsen / Strafrecht /
Artikelnummer: 14011921
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TÖTUNG EINES SÄUGLINGS
Vor dem Landgericht Görlitz beginnt die Verhandlung gegen eine heute 27jährige Frau aus Hoyerswerda.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, im August 2011 in der elterlichen Wohnung in Hoyerswerda im „Kinderzimmer“ einen männlichen Säugling entbunden und ihn unmittelbar nach der Geburt auf unbekannte Weise getötet zu haben.Weiter wird ihr vorgeworfen, etwa im Juni 2013 – ebenfalls im „Kinderzimmer“ der elterlichen Wohnung – einen männlichen Säugling entbunden, ihn in einen Plastikbeutel gesteckt und das noch lebende Kind in einem Schrank im Keller abgelegt zu haben. Das Kind sei infolge Sauerstoffmangels und der fehlender Versorgung verstorben. Die Staatsanwaltschaft legt der Angeklagten zwei Fälle des Totschlags zur Last. Der Totschlag ist mit Freiheitsstrafe von 5 bis zu 15 Jahren bedroht.

Quelle: Landgericht Görlitz - PM 1/2014 vom 06.01.2014 von 09.01.2014
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