Energierecht / Handels- und Gesellschaftsrecht / Niedersachsen / Strafrecht /
Artikelnummer: 13112423
Trennlinien
UMFANGREICHE DURCHSUCHUNGEN WEGEN VERDACHT DER GELDWÄSCHE
Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Osnabrück fanden bundesweite Durchsuchungsmaßnahmen in 20 Objekten in den Bundesländern Bayern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein statt. An den Maßnahmen sind neben dem Bundeskriminalamt die Landeskriminalämter Bayern und Niedersachsen sowie die Zentrale Polizeidirektion Hannover mit insgesamt über 200 Einsatzkräften beteiligt.
Von den Beweissicherungsmaßnahmen sind unter anderem ein Windkraftanlagenhersteller und eine Landesbank betroffen. Die Ermittlungen richten sich gegen Geschäftspartner dieser Gesellschaften. Aufgrund der internationalen Bezüge finden auch Durchsuchungsmaßnahmen in Österreich statt. Die österreichischen Behörden werden dabei durch Kräfte des Bundeskriminalamtes unterstützt. Die Maßnahmen sind das vorläufige Ergebnis eines seit Februar 2013 vom Bundeskriminalamt unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Osnabrück und in enger Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Niedersachsen geführten Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts der Geldwäsche gemäß § 261 StGB sowie der Unterstützung einer ausländischen kriminellen Vereinigung gemäß §§ 129 i.V.m. 129b StGB. Die Beschuldigten stehen im Verdacht, mittels ihrer Firmen in Deutschland, Italien, San Marino und der Schweiz inkriminierte Gelder einer 'Ndrangheta-Gruppierung gewaschen zu haben. Außerdem sollen sie Gesellschaftsanteile an der Betreibergesellschaft eines Windparks für diese kriminelle Vereinigung übernommen haben, um so deren Beteiligung zu verschleiern.

Quelle: Staatsanwaltschaft Osnabrück - PM vom 20.11.2013 von 19.11.2013
http://www.staatsanwaltschaft-osnabrueck.niedersachsen.de/ Externer Link
ArtikelübersichtFacebookNach oben