Internetrecht / Reiserecht / Telekommunikationsrecht /
Artikelnummer: 13111730
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SCHNELLES INTERNET IM FLUGZEUG: EU-KOMMISSION ERLAUBT NUTZUNG VON 3G- UND 4G-DIENSTEN
Die EU-Kommission hat neue Vorschriften beschlossen, damit Fluggäste in Zukunft die schnellen Drahtlosverbindungen UMTS (3G) und LTE (4G) nutzen können. Bisher war nur die 2G (GSM)-Technik erlaubt. Allerdings dürfen die Fluggäste auch mit den neuen Regeln nicht automatisch ihr Mobiltelefon während des Flugs benutzen. Die Entscheidung liegt nach wie vor bei den Fluggesellschaften, die ihre Flugzeuge für die neuen Kommunikationsdienste ausrüsten müssen.
Die so genannten Mobilfunkdienste an Bord von Flugzeugen (MCA) stehen noch am Anfang – bisher sind erst rund 200 Flugzeuge mit der bisher zugelassenen G2 Technik ausgestattet. Allerdings verzeichnen sie hohe Wachstumsraten. Innerhalb eines Jahres ist der Datenaustausch um über 300 Prozent nach oben geschnellt. Beim MCA müssen sich die Nutzer im Flugzeug zunächst in ein flugzeuginternes Netz einwählen. Von dort aus wird das Signal von einer Antenne an Bord des Flugzeugs über eine Satellitenverbindung an das Bodennetz weitergegeben. MCA ist identisch mit dem normalen Mobilfunkroaming: Die Fluggäste erhalten die Rechnung über ihren Anbieter und zahlen dafür normalerweise den Roamingtarif für „den Rest der Welt“. Aus Sicherheitsgründen sind diese Dienste nur in einer Höhe über 3.000 m verfügbar, also müssen beim Starten und Landen auch in Zukunft alle Geräte ausgeschaltet werden.

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland - PM vom 14.11.2013 von 14.11.2013
http://ec.europa.eu/deutschland/ Externer Link
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