Handels- und Gesellschaftsrecht / Niedersachsen /
Artikelnummer: 13092215
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FORTSETZUNGSTERMIN BEI KLAGE AUF SCHADENSERSATZ WEGEN ANGEBLICHER NICHTERTEILUNG EINER BRILLENRECHNUNG
Das Amtsgericht Hannover verhandelt weiter über die Klage eines Rentners gegen den Inhaber eines Brillenfachgeschäfts.
Der klagende Verbraucher erwarb bei dem beklagten Optiker eine Brille für 649,80 € und bezahlte bei Abholung mit EC-Karte. Der klagende Käufer behauptet, eine Rechnung nicht erhalten zu haben und begehrt daher den Kaufpreis von 649,80 €, sowie weitere 120,67€ Kosten für die Rechtsverfolgung. Er behauptet, durch die Nichterteilung der Rechnung einen Schaden in Höhe des Kaufpreises erlitten zu haben. Der beklagte Optiker trägt vor, er habe eine Rechnung erteilt und bestreitet darüber hinaus, dass der Kläger überhaupt einen Schaden erlitten habe. Ein Vergleichsvorschlag des Gerichts, einfach eine neue Rechnung zu erteilen und die Kosten der Rechtsverfolgung in Höhe von 120,67€ hälftig zu teilen, lehnten die Parteien ab. Das Gericht hat bereits mündlich verhandelt und einen Beweisbeschluss verkündet, wonach zwei Zeuginnen zu der Frage zu hören sind, ob die Brillenrechnung vor der ersten anwaltlichen Mahnung in den Briefkasten geworfen wurde.

Quelle: Amtsgericht Hannover - PM vom 10.10.2013 von 10.10.2013
http://www.amtsgericht-hannover.niedersachsen.de/ Externer Link
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