Bayern / Datenschutz / Internetrecht / Verwaltungsrecht /
Artikelnummer: 13090120
Trennlinien
FACEBOOK & CO: SOCIAL PLUGINS (LIKE-BUTTON ETC.) IN INTERNETAUFTRITTEN BAYERISCHER BEHÖRDEN
Die Prüfung von 5592 Webseiten bayerischer Behörden führt zu einem weitgehend erfreulichen Ergebnis: Nur noch eine der zunächst aufgefallenen 66 Webseiten bindet weiterhin Social Plugins unzulässig direkt ein. Die für diese Webseite verantwortliche öffentliche Stelle hat der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz nunmehr beanstandet.
Der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz hatte im April dieses Jahres 5592 Webseiten bayerischer öffentlicher Stellen geprüft. 66 Stellen, die Social Plugins in ihren Internetauftritt unzulässig direkt eingebunden hatten, wurden konkret aufgefordert, dies zu unterlassen. Denn andernfalls erhält beispielsweise Facebook unzulässig Daten der Besucher der Behördenwebseite. Dies erfolgt dann ohne gesetzliche Grundlage und ohne Möglichkeit von Seitenbesuchern, dies vor dem Seitenaufruf zu erkennen. Bei der Nachprüfung der 66 auffälligen Webseiten hat sich lediglich eine verantwortliche Stelle uneinsichtig gezeigt.

Quelle: Bayerischer Landesbeauftragte für den Datenschutz - PM vom 27.08.2013 von 27.08.2013
http://www.datenschutz-bayern.de/ Externer Link
ArtikelübersichtFacebookNach oben