Medizinrecht / Wettbewerbs- und Kartellrecht /
Artikelnummer: 13082430
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BETEILIGUNG DER ASKLEPIOS-GRUPPE AM WETTBEWERBER RHÖN-KLINIKUM NACHTRÄGLICH UNTERSAGT
Das Bundeskartellamt hatte im Frühjahr dieses Jahres das Vorhaben der Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft, sich mit bis zu 10,1 % der Aktien an dem Wettbewerber Rhön-Klinikum AG zu beteiligen, nur unter einer aufschiebenden Bedingung genehmigt. Der Zusammenschluss hätte die marktbeherrschende Stellung von Asklepios im Raum Goslar verstärkt. Deshalb hatte das Bundeskartellamt die Veräußerung der von Asklepios betriebenen Harzklinik, des Dr.-Herbert-Nieper-Krankenhauses sowie des Medizinischen Versorgungszentrums, MVZ Harz, an einen unabhängigen Krankenhausträger zur Bedingung für die Erlaubnis gemacht. Dieser Bedingung möchte Asklepios nun nicht mehr nachkommen.
Asklepios kann ohne vorherige kartellbehördliche Genehmigung keine Beteiligung - auch keine Minderheitsbeteiligung - an der Rhön-Klinikum AG erwerben, wenn die Höhe dieser Beteiligung Asklepios in die Lage versetzen würde, einen sogenannten wettbewerblich erheblichen Einfluss auszuüben.

Quelle: Bundeskartellamt - PM vom 30.07.2013 von 30.07.2013
http://www.bundeskartellamt.de Externer Link
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