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Artikelnummer: 13081834
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KLAGE EINES HOCHZEITSFOTOGRAFEN ABGEWIESEN
Das Amtsgericht Hannover hat eine Klage eines Fotografen gegen ein Ehepaar auf Zahlung des Honorars abgewiesen. Der klagende Fotograf begehrte die Zahlung von 307,38 € für die Erstellung von Hochzeitsfotos.
Die beklagten Eheleute lehnten dies ab, da die Fotos nicht ausreichend gut gewesen seien. Die Parteien hatten vereinbart, dass die Hochzeit der Beklagten am 1.9.2012 fotografisch von einem ausgebildeten Fotografen fotografiert würde, der Preis für das sogenannte "Basispaket3" betrug 799 € und war als "zeitgenössische Hochzeitsfotografie" umschrieben. Hierbei sollte die Hochzeitszeremonie, die Hochzeitsfeier und das Hochzeitspaar in einer selbst gewählten Umgebung abgebildet werden. Der klagende Fotograf schickte eine Praktikantin, deren Fotos entsprachen nicht den Vorstellungen der beklagten Eheleuten. Die kirchliche Zeremonie wurde von der Praktikantin gar nicht abgebildet, obwohl dies Gegenstand der vertraglichen Vereinbarung war. Über die Qualität der Fotos der abgebildeten Hochzeitsfeier waren sich die Parteien uneinig, das beklagte Ehepaar hatten die Bilder ausgehändigt bekommen und freiwillig 150 € gezahlt. Das Gericht entschied, dass ein weitergehender Vergütungsanspruch bei einer Leistung durch einen Nicht-Fachmann nicht bestehe. Hier könne nicht ohne weiteres angenommen werden, dass die Leistung von wenigstens mittlerer Art und Güte sei.

Quelle: Amtsgericht Hannover - PM vom 12.08.2013 von 12.08.2013
http://www.amtsgericht-hannover.niedersachsen.de/ Externer Link
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