Berlin / Urheber- und Medienrecht /
Artikelnummer: 13081833
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TAZ DARF ÄUßERUNGEN ÜBER THILO SARRAZIN NICHT WIEDERHOLEN
Das Landgericht Berlin hat die TAZ auf Klage von Thilo Sarrazin verurteilt, Äußerungen aus einer Kolumne vom 6. November 2012 nicht zu verbreiten oder zu veröffentlichen.
Der Artikel des Journalisten Deniz Yücel enthielt die Formulierung „Buchautor Thilo S., den man, und das nur in Klammern, auch dann eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen darf, wenn man weiß, dass dieser infolge eines Schlaganfalls derart verunstaltet wurde und dem man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten“. Die hiergegen gerichtete Klage wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts war erfolgreich. Ferner hat das Landgericht Sarrazin eine Entschädigung in Höhe von 20.000,- EUR zugesprochen.

Quelle: Landgericht Berlin - PM 32/2013 vom 16.08.2013 von 15.08.2013
http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/landgericht/ Externer Link
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