Bau- und Architektenrecht / Nordrhein-Westfalen / Verwaltungsrecht /
Artikelnummer: 13071424
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EIGENTÜMER MUSS WIEDERERRICHTUNG EINER BRÜCKE ÜBER DIE EMS NICHT DULDEN
Das Verwaltungsgericht Minden hat eine behördliche Verfügung aufgehoben, mit der einem Grundeigentümer aufgegeben worden war, die Wiedererrichtung einer Fußgängerbrücke über die Ems auf seinen Uferflächen zu dulden.
Der Kläger hatte eine über seine Grundstücke laufende Vorgängerbrücke im Jahre 2010 mit der Begründung abgerissen, der mit der Brücke eröffnete Verkehr wirke sich negativ auf seine umliegenden Waldflächen aus. Nach Auffassung das Verwaltungsgerichts ist nicht nachgewiesen, dass es sich bei dem ursprünglich über die Brücke geführten Weg um eine öffentliche Straße der Gemeinde Hövelhof gehandelt habe. Das aber sei Voraussetzung für die Rechtmäßigkeit der streitgegenständlichen Duldungsverfügung.

Quelle: Verwaltungsgericht Minden - PM vom 02.07.2013 von 11.06.2013
http://www.vg-minden.nrw.de/ Externer Link
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