Urheber- und Medienrecht /
Artikelnummer: 13063066
Trennlinien
GEMA SCHLIEßT GESAMTVERTRÄGE MIT ÖFFENTLICH-RECHTLICHEM RUNDFUNK
Mit dem Abschluss der Gesamtverträge zwischen der GEMA und den beiden Nutzervereinigungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für Fernsehen und Hörfunk tritt rückwirkend ab dem 1. Januar 2009 ein einheitliches Tarifmodell in Kraft, das sowohl für den öffentlich-rechtlichen als auch für den privaten Rundfunk gilt.
Die für die Bereiche Fernsehen und Hörfunk geschlossenen Vereinbarungen regeln die Vergütung der Musiknutzung im Bereich der Sendung und der programmbegleitenden Online-Angebote. Das neue Tarifmodell ist linear ausgestaltet, d.h. die Höhe der Vergütungssätze richtet sich u.a. nach der Höhe des Musikanteils in den jeweiligen Programmen. Betroffen davon sind im Fernseh- und Hörfunkbereich die Gesamtverträge zwischen der GEMA und den jeweiligen Nutzervereinigungen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands. Mit dem Abschluss der beiden Rahmenverträge stellen die Parteien sicher, dass ARD und ZDF die Musikrechte weiterhin gebündelt über die GEMA als „one-stop-shop“ lizenzieren können. Dadurch wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk auch in Zukunft auf das qualitativ hochwertige GEMA-Repertoire zurückgreifen können, um dem hohen Stellenwert, den die Musik in den Programmen von ARD und ZDF hat, Rechnung zu tragen.

Quelle: GEMA – Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte - PM vom 04.06.2013 von 04.06.2013
https://www.gema.de/ Externer Link
ArtikelübersichtFacebookNach oben