Bau- und Architektenrecht / Niedersachsen / Verwaltungsrecht /
Artikelnummer: 13063022
Trennlinien
STREIT ÜBER DIE HERANZIEHUNG ZU ERSCHLIEßUNGSBEITRÄGEN FÜR DEN BAU EINES LÄRMSCHUTZWALLS
Das Verwaltungsgericht Hannover verhandelt derzeit Klagen von sechs Grundstückseigentümer, die sich gegen Bescheide der Landeshauptstadt Hannover (LHH) wenden.
Die Kläger sind Eigentümer von mit Einfamilienhäusern bebauten Grundstücken an der Straße Schwanenring in Hannover. Die Grundstücke liegen unmittelbar hinter dem Lärmschutzwall an der Kreuzung der Hannoverschen Straße mit dem Osterfelddamm. Die Kläger werden von der LHH zu den Kosten für den Bau eines Lärmschutzwalls herangezogen, der vor dem Lärm der beiden Straßen schützen soll. Die Beiträge betragen - abhängig von der Größe der Grundstücke - zwischen 2.600 und 5.200 €. Die Kläger rügen unter anderem, dass ihre Grundstücke nicht die erforderliche Lärmminderung um 3 dB(A) durch den Wall erführen und dass dieser abweichend vom Bebauungsplan errichtet worden sei. Außerdem hätte auch ein Spielplatz hinter dem Wall herangezogen werden müssen.

Quelle: Verwaltungsgericht Hannover - PM vom 17.06.2013 von 19.06.2013
http://www.verwaltungsgericht-hannover.niedersachsen.de/ Externer Link
ArtikelübersichtFacebookNach oben