Medizinrecht / Wettbewerbs- und Kartellrecht /
Artikelnummer: 13061645
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BUNDESKARTELLAMT GENEHMIGT KRANKENHAUSZUSAMMENSCHLUSS IM MAIN-TAUNUS-KREIS TROTZ HOHER MARKTANTEILE
Das Bundeskartellamt hat das Vorhaben, die Kliniken des Main-Taunus-Kreises und das Klinikum Frankfurt-Höchst auf eine Gesellschaft zu verschmelzen, im Hauptprüfverfahren freigegeben. An der neuen Gesellschaft werden der Main-Taunus-Kreis und die Stadt Frankfurt am Main beteiligt sein.
Das Klinikum Frankfurt-Höchst ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung und Lehrkrankenhaus der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. In 15 Fachabteilungen mit 989 Planbetten werden dort über 30.000 Patienten im Jahr behandelt. Die Kliniken des Main-Taunus-Kreises betreiben westlich von Frankfurt am Main ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit zwei Standorten in Bad Soden und Hofheim. Das Haus in Bad Soden verfügt über 337 Planbetten und 7 Fachabteilungen, das Krankenhaus in Hofheim über 167 Planbetten in den Fachabteilungen für Geriatrie und Innere Medizin (Pneumologie) sowie in der Schlaganfallabteilung/Stroke Unit. An beiden Standorten werden insgesamt über 19.000 Patienten im Jahr stationär behandelt. Rund ein Drittel der aus dem Gebiet Main-Taunus/Höchst stammenden Patienten lässt sich in einem der Krankenhäuser in der Stadt Frankfurt am Main behandeln. Größter Wettbewerber ist das Universitätsklinikum Frankfurt am Main vor den Frankfurter Stiftungskrankenhäusern. Ferner nutzen insbesondere die Patienten aus der südlichen Region Main-Taunus/Höchst auch Krankenhäuser in Wiesbaden und Rüsselsheim.

Quelle: Bundeskartellamt - PM vom 29.05.2013 von 29.05.2013
http://www.bundeskartellamt.de Externer Link
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