Handels- und Gesellschaftsrecht / Steuerrecht /
Artikelnummer: 13052516
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PROSTITUIERTE ERZIELEN EINKÜNFTE AUS GEWERBEBETRIEB
Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass selbstständig tätige Prostituierte Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielen.
Er hat damit seine frühere Auffassung aufgegeben, nach der Prostituierte aus „gewerbsmäßiger Unzucht“ keine gewerblichen, sondern sonstige Einkünfte i.S. des § 22 Nr. 3 des Einkommensteuergesetzes erwirtschafteten. Der Bundesfinanzhof folgte mit seiner nunmehr getroffenen Entscheidung der in der Verwaltung und der Literatur allgemein vertretenen Auffassung, nach der Prostituierte mit ihrer Tätigkeit einen Gewerbebetrieb unterhalten.

Quelle: Bundesfinanzhof - PM 24/2013 vom 08.05.2013 von 20.02.2013
http://www.bundesfinanzhof.de/ Externer Link
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