Handels- und Gesellschaftsrecht / Steuerrecht /
Artikelnummer: 13050506
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STEUERBERATENDE DAUERMANDAT FÜHRT NICHT ZUR HINWEISPFLICHT AUF INSOLVENZREIFE
Das steuerberatende Dauermandat von einer GmbH begründet bei üblichem Zuschnitt keine Pflicht, die Mandantin bei einer Unterdeckung in der Handelsbilanz auf die Pflicht ihres Geschäftsführers hinzuweisen, eine Überprüfung in Auftrag zu geben oder selbst vorzunehmen, ob Insolvenzreife besteht. Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden.
Eine entsprechende drittschützende Pflicht treffe den steuerlichen Berater auch gegenüber dem Geschäftsführer der Gesellschaft nicht.

Quelle: Bundesgerichtshof von 07.03.2013
http://www.bundesgerichtshof.de/ Externer Link
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