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Artikelnummer: 13042736
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DATENSCHUTZVERSTÖßE BAYERISCHER BEHÖRDEN DURCH DIE DIREKTE EINBINDUNG VON SOCIAL PLUGINS (LIKE-BUTTON ETC.) IN IHREN INTERNETAUFTRITT
Die Prüfung von 5592 Webseiten bayerischer öffentlicher Stellen hat ergeben, dass 66 davon Social Plugins unzulässig verwenden. Der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz hat 66 bayerische öffentliche Stellen aufgefordert, die unzulässige direkte Einbindung von Social Plugins in ihren Internetauftritt zu unterlassen.
Denn andernfalls erhalte beispielsweise Facebook unzulässig Daten von Nutzern, die eine Behördenwebseite besuchen, wenn die Behörde den Like-Button ("Gefällt mir") von Facebook direkt eingebunden hat. Dies erfolge ohne gesetzliche Grundlage und ohne Möglichkeit von Seitenbesuchern, dies vor dem Seitenaufruf zu erkennen. Mit der sogenannten 2-Klick-Lösung gebe es eine Variante, bei der nicht bereits mit Aufruf der Behördenwebseite Daten an Facebook & Co fließen. Bei der 2-Klick-Lösung muss zunächst ein Vorschaltbutton angeklickt werden, bevor das Social Plugin aktiviert wird. Vor Betätigung des Vorschaltbuttons besteht damit auch die Möglichkeit, den Nutzer über Folgen der Betätigung des Vorschaltbuttons zu informieren.

Quelle: Bayerischer Landesbeauftragte für den Datenschutz - PM vom 22.04.2013 von 22.04.2013
http://www.datenschutz-bayern.de/ Externer Link
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