Niedersachsen / Strafrecht /
Artikelnummer: 13042041
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VERURTEILUNG WEGEN GEFÄHRLICHER KÖRPERVERLETZUNG IN UELZEN TEILWEISE RECHTSKRÄFTIG
Der Bundesgerichtshof hat das Rechtsmittel eines von zwei Angeklagten gegen ein Urteil des Landgerichts Lüneburg vom 26. April 2012 zurückgewiesen. Das Urteil ist damit in Bezug auf diesen Angeklagten rechtskräftig. Gegen den anderen Angeklagten wurde das Verfahren zur gesonderten Verhandlung abgetrennt. Das Landgericht hatte die beiden Heranwachsenden für schuldig befunden, im Juli 2011 in der Innenstadt von Uelzen einen 41 Jahre alten Mann im Rahmen einer nächtlichen Auseinandersetzung mit einer Bierflasche und Fußtritten schwer verletzt zu haben.
Der erste der beiden Angeklagten war vom Landgericht - unter Einbeziehung der Strafen aus zwei Urteilen in anderer Sache - wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Einheitsjugendstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Sein Rechtsmittel hat der Bundesgerichtshof als unbegründet verworfen, weil die Nachprüfung des Urteils keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben habe. Zugleich wurde ihm aufgegeben, die Kosten seines Rechtsmittels und die dem Nebenkläger im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen. Den zweiten Angeklagten hatte das Landgericht - ebenfalls unter Einbeziehung der Strafen aus zwei Urteilen in anderer Sache - wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Einheitsjugendstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Eine Entscheidung über das von ihm eingelegte Rechtsmittel steht noch aus.

Quelle: Landgericht Lüneburg - PM vom 03.04.2013 von 21.03.2013
http://www.landgericht-lueneburg.niedersachsen.de/ Externer Link
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