Niedersachsen / Strafrecht / Straßenverkehrsrecht /
Artikelnummer: 13040732
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VERFAHREN GEGEN VERKEHRSROWDY
Das Amtsgericht Hannover verhandelt über den Vorwurf des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Der Angeklagte soll am 5.10.2012 gegen 20.00 Uhr auf der Autobahn A 7 mehrere Fahrzeuge rechts überholt haben.
Eine Autofahrerin soll ihn durch anhaltendes Hupen auf seinen Regelverstoß aufmerksam gemacht haben, was den Angeklagten veranlasst haben soll, nach Verlassen der Autobahn in Bad Fallingbostel an einer Tankstelle auf die Geschädigte zu warten. Als die Geschädigte sich der Tankstelle näherte, soll der Angeklagte das Tankstellengelände verlassen und auf der linken Fahrspur der Geschädigten langsam entgegen gefahren sein, so dass diese ihr Fahrzeug bis zum völligen Stillstand habe abbremsen müssen, um eine Kollision zu verhindern. Anschließend habe der Angeklagte auf die für seine Fahrspur vorgesehene Fahrspur gewechselt und sei davon gefahren. Das Amtsgericht hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl über 30 Tagessätze zu 10 € und ein Fahrverbot von 3 Monaten erlassen, hiergegen hat der Angeklagte fristgerecht Einspruch erhoben.

Quelle: Amtsgericht Hannover - PM vom 03.04.2013 von 17.04.2013
http://www.amtsgericht-hannover.niedersachsen.de/ Externer Link
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