Niedersachsen / Strafrecht / Straßenverkehrsrecht /
Artikelnummer: 13033105
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VERFAHREN WEGEN FREIHEITSBERAUBUNG GEGEN BUSFAHRER
Das Amtsgericht Hannover verhandelt über den Vorwurf der Freiheitsberaubung. Der angeklagte Busfahrer soll am 06.09.2012 als Fahrer des Busses der Linie 611 nicht an den Haltestellen "Eichstraße" und "Lönsweg" gehalten haben, obwohl zwei Zeuginnen an der Haltestelle "Eichstraße" hätten aussteigen wollen und dieses auch durch rechtzeitiges Betätigen des Halteknopfes signalisiert hätten.
Bei den Zeuginnen handelt es sich um zwei Grundschülerinnen im Alter von 9 und 10 Jahren, die sich auf dem Schulweg befunden haben sollen. Letztlich habe der Busfahrer die Zeuginnen erst an der Haltestelle "Reuterdamm" aussteigen lassen. Das Amtsgericht Hannover hatte zunächst auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover einen Strafbefehl mit einer Geldstrafe über 20 Tagessätzen zu 50€ erlassen, hiergegen hat der Angeklagte fristgerecht Einspruch erhoben.

Quelle: Amtsgericht Hannover - PM vom 11.03.2013 von 10.04.2013
http://www.amtsgericht-hannover.niedersachsen.de/ Externer Link
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