Arbeitsrecht / Hessen /
Artikelnummer: 13032319
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VERKÜNDUNGSTERMIN ANBERAUMT IM SCHADENSERSATZVERFAHREN DEUTSCHE LUFTHANSA AG, AIR BERLIN PLC & CO. LUFTVERKEHRS KG UND FRAPORT AG GEGEN GEWERKSCHAFT DER FLUGSICHERUNG E.V. (GDF)
In der bei dem Arbeitsgericht Frankfurt am Main gemeinsamen Schadensersatzklage von Deutsche Lufthansa AG, Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG und FRAPORT AG gegen die Gewerkschaft der Flugsicherung e.V. (GdF) auf Zahlung von insgesamt € 9.187.834,00 fand vor dem Arbeitsgericht Frankfurt am Main die Verhandlung statt.
Die klagenden Gesellschaften stützen ihre jeweiligen Schadensersatzforderungen dabei zum Einen auf Streikmaßnahmen, die von der GdF auf dem Rhein-Main-Flughafen bei der FRAPORT AG in den Abteilungen Vorfeldkontrolle, Vorfeldaufsicht und Verkehrszentrale vom 16. Februar 2012 bis 22. Februar 2012 und vom 26. Februar 2012 bis 29. Februar 2012 durchgeführt wurden („Hauptstreik“), aber auch auf ein Schreiben der GdF vom 28. Februar 2012, mit dem die GdF die Mitarbeiter im Geschäftsbereich Tower der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH am Tower Frankfurt für den 29. Februar 2012 zum Streik aufgerufen hatte („Unterstützerstreik“). Die Arbeitgeberinnen sind der Ansicht, der „Hauptstreik“ wie auch der Aufruf zum „Unterstützerstreik“ seien rechtswidrig gewesen und hätten für die klagenden Gesellschaften aufgrund der streikbedingten Flugausfälle hohe Schäden verursacht. Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, die zunächst ebenfalls zu den Klägerinnen dieses Verfahrens gehört hatte, hat ihre Klage im Verlauf des Rechtsstreits zurückgenommen.

Quelle: Arbeitsgericht Frankfurt am Main - PM 1/2013 vom 15.02.2013 von 15.02.2013
http://www.arbg-frankfurt.justiz.hessen.de/ Externer Link
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