Niedersachsen / Strafrecht /
Artikelnummer: 13021013
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URTEIL DES LANDGERICHTS OSNABRÜCK WEGEN BESONDERS SCHWERER RÄUBERISCHER ERPRESSUNG RECHTSKRÄFTIG
Die Verurteilung von vier Männern aus Borgholzhausen und Halle/Westfalen wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zu Freiheitsstrafen zwischen 5 und 7 Jahren sowie die Verurteilung einer Frau aus Nordhorn wegen Beihilfe zu einer Bewährungsstrafe von 21 Monaten ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat diese Entscheidung bestätigt.
Die verurteilten Männer drangen am 12. Juli 2011 maskiert in einen bordellartigen Betrieb in Dohren (Emsland) ein und forderten von einer dort arbeitenden Prostituierten die Herausgabe von Geld. Die verurteilte Nordhornerin, die von dem Überfall wusste, öffnete den Tätern die Tür. Die Angeklagten misshandelten und folterten das Opfer brutal, u.a. mit Pfefferspray, einem Schlagstock und einem Messer. Das Opfer wurde mehrfach ins Gesicht geschlagen, gewürgt und mit dem Messer verletzt. Als die Männer Elektroschocker einsetzten, gab die blutüberströmte Frau schließlich die angesparten ca. 3.000,- € heraus. Der Bundesgerichtshof hat das Urteil des Landgerichts in vollem Umfang bestätigt. Die Nachprüfung des Urteils habe keinen Rechtsfehler ergeben, so die Richter in ihrem Beschluss vom 22.01.2013. Damit ist das Strafverfahren rechtskräftig abgeschlossen.

Quelle: Landgericht Osnabrück - PM 06/2013 vom 02.01.2013 von 29.03.2012
http://www.landgericht-osnabrueck.niedersachsen.de/ Externer Link
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