Sachsen / Strafrecht / Urheber- und Medienrecht /
Artikelnummer: 12121545
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STRAFVERFAHREN GEGEN ARNDT G. UND THOMAS D. WEGEN ÜBLER NACHREDE
Das Landgericht Dresden hat die angeklagten Journalisten freigesprochen. Sie waren vom Amtsgericht Dresden wegen übler Nachrede im Zusammenhang mit ihrer Berichterstattung über die ‹‹Sachsensumpf-Affäre›› in erster Instanz verurteilt worden.
Das Landgericht hat einen Bericht als presserechtlich zulässig und damit nicht strafbar angesehen. Diese Berichterstattung wäre nach Prüfung durch einen erfahrenen Presserechtler auch als unvermeidbarer Verbotsirrtum entschuldigt. Den weiteren Bericht haben die Richter im Wesentlichen als zulässige Berichterstattung über einen bestehenden Verdacht bewertet.

Quelle: Landgericht Dresden - PM 12/12 vom 10.12.2012 von 10.12.2012
http://www.justiz.sachsen.de/lgdd/ Externer Link
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