Handels- und Gesellschaftsrecht /
Artikelnummer: 12120914
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UNTERNEHMEN BESSER VOR BETRÜGERN SCHÜTZEN
Kleine und mittlere Unternehmen sollen in Zukunft besser vor unseriösen Gewerbetreibenden und irreführenden Vermarktungspraktiken geschützt werden. Die EU-Kommission hat dazu einen Maßnahmenkatalog vorgestellt.
Irreführende Praktiken sind in Zukunft verboten: Die Mitgliedstaaten sollen alle Gesetzeslücken schließen und abschreckende Sanktionen einführen. Außerdem muss in jedem Staat eine Behörde benannt werden, die dafür sorgt, dass die Vorschriften auch in grenzüberschreitenden Fällen umgesetzt werden. In der EU ansässige Unternehmen, Freiberufler und zivilgesellschaftliche Organisationen fallen täglich betrügerischen Vermarktungspraktiken zum Opfer. Diese reichen von falschen oder irreführenden Informationen über angebotene Dienstleistungen bis hin zur Zusendung von als Rechnung getarnten Angeboten. 13 000 Beschwerden liegen mittlerweile vor. Die Betrüger sind dabei häufig in einem anderen Mitgliedstaat der EU ansässig.

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland - PM vom 27.11.2012 von 27.11.2012
http://ec.europa.eu/deutschland/ Externer Link
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