Handels- und Gesellschaftsrecht / Rheinland-Pfalz / Strafrecht /
Artikelnummer: 12112417
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VERURTEILUNG DES EHEMALIGEN GESCHÄFTSFÜHRERS DER WOHNBAU MAINZ GMBH RECHTSKRÄFTIG
Das Landgericht Koblenz hat den ehemaligen Geschäftsführer der Wohnbau Mainz GmbH wegen Untreue in vier Fällen zu einer Gesamtgeldstrafe von 200 Tagessätzen zu je 120,00 Euro verurteilt. Hinsichtlich der Hauptvorwürfe haben die Richter den Angeklagten freigesprochen.
Gegenstand des Verfahrens war der Vorwurf der Untreue in neun Fällen. Hinsichtlich zwei Reisen an den Tegernsee und dem Erwerb von Möbeln eines von ihm privat genutzten Appartements haben die Koblenzer Richter jeweils eine Untreue angenommen. Entsprechendes gilt für den Vorwurf, im Rahmen der Finanzierung von Baumaßnahmen am Bruchweg-Stadion in Mainz zunächst keine Verzinsung für das Engagement der Mainzer Wohnbau GmbH für den 1. FSV Mainz 05 e.V. herbeigeführt zu haben (Schaden 47.646,58 EURO). Hinsichtlich der weiteren Vorwürfe hat das Gericht den Angeklagten freigesprochen. Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Angeklagten als unbegründet verworfen. Die Verurteilung ist damit rechtskräftig.

Quelle: Landgericht Koblenz PM vom 15.11.2012 von 27.03.2012
http://www.mjv.rlp.de/Gerichte/Ordentliche-Gerichte/Landgerichte/Koblenz/ Externer Link
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